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Neuster Webtrend treibt Datenschützern Angstschweiß auf die Stirn

Betrachtet man in den letzten Wochen die Schlagzeilen der IT-Sicherheits-Experten, so sollte man nach den vielen Berichten über Betrugsversuche, Datenmissbrauch bzw. -diebstahl davon ausgehen, die Nutzer seien sensibilisiert. Jedoch wenn man dann heute die neusten Web-Trends aus Amerika rüber schwappen sieht, fragt man sich zurecht: „Sind die noch ganz sauber?“ Nicht das es mittlerweile normal ist, dass sich die HR-Abteilung per Facebook und StudiVZ über die (künftigen) Mitarbeiter informieren um dann zu entscheiden, ob Sie eher die etwas offenherzigere Junge Dame dem Vertrieb spendieren, oder Azubis die Partybilder posten um zu dokumentieren, dass Sie trotz schwerer Lungenentzündung ordentlich feiern können.

Doch was nun aus den USA kommt ist noch viel besser. Der Service Blippy bietet nun einen sehr sinnvollen Mehrwert.

Blippy is a fun and easy way to see and discuss what everyone is buying.

Ähnlich wie bei Twitter kann der Nutzer jeden seiner getätigten Käufe ähnlich einem Twittereintrag veröffentlichen. Endlich hat jemand die Lücke gefunden was noch zum gläsernen Nutzer fehlt. Denn wenn ich doch schon die sexuellen Vorlieben  meiner Mitmenschen kenne, warum nicht auch noch für was Sie Ihr Geld ausgeben. So kann dann mein Arbeitgeber gleich analysieren, ob der Bewerber mit Geld umgehen kann oder ob er wegen hoher monatlichen Spritrechnung überhaupt einen Dienstwagen  in Aussicht gestellt bekommen sollte.

Die folgenden US-Stores sind sofort anbindbar:

  • iTunes
  • Amazon
  • Zappos
  • Threadless
  • Netflix
  • Blockbuster
  • Gamefly
  • Network for Good
  • Groupon
  • Woot
  • eBay
  • SeamlessWeb
  • Wine Library
  • Mobihand

Dank Facebook können wir sicher sein, dass dieses Feature schnell in Umlauf sein wird. VentureBeat entdeckte, dass über eine Googleanfrage  nicht nur die Kaufdaten abzufragen waren,  sondern auch Kreditkartennummer, Kartenart und die Bank des Käufers. Mittlerweile hat Google reagiert und die Abfragemöglichkeit gesperrt. Für mich klingt das nach Arbeitserleichterung, denn endlich können sich die Betrüger die Phishing-Mails sparen…

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