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Chinesen verfügen über ein komplexes Cyber-Spionage-System

Die Universität aus Toronto und eine Gruppe internationale Sicherheitsexperten der Shadowserver Stiftung haben  in einer achtmonatigen Studie herausgefunden, dass China über ein komplexes  Cyber-Spionage-System verfügt. Sinn und Zweck des Systems sei die gezielte Spionage aller Widersacher sowie die Nato und die UN. Nach den letzten Meldungen in denen selbst die CIA zugab amerikanischen Firmen bei Spionage zu helfen kann man sich auch gut vorstellen, dass es in China sicher nicht anders zugeht.

Im Rahmen der Studie wurden 2 Hacker in China lokalisiert, insgesamt sollen im Rahmen der Cyberspionage 1.500 Emails des Dalai Lamas und geheime Dokumente des indischen Verteidigungsministeriums und anderer internationalen Organisationen gefunden sein. Es konnte nicht bewiesen werden, dass die Spionage von der chinesichen Regierung betrieben wird. Jedoch sei es ohne weiteres für die Regierung möglich auch in den Besitz der Daten zu kommen.

Natürlich wies das Außenministeriums Chinas die Vorwürfe entschieden zurück, jedoch nach den letzten Meldungen von Google sowie weiteren Unternehmen und Regiemkritikern  sollte man dieses Statement eher mit vorsicht genießen. Und wie ein Sprichwort sagt, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Vor allem wenn man noch die Aussagen des deutschen Verfassungsschutzes mit in seien Gedankengänge einfließen lässt, welche

Auszug aus dem Artikel der Online-Zeitung www.derwesten.de vom 26.05.2010  Wirtschaftsspionage: Chinesen spionieren deutsche Firmen aus“

,,Das Risiko für deutsche Unternehmen ist erheblich angewachsen“, sagt Verfassungsschützer Burkhard Even – in China wie zu Hause. Even ist Chef der deutschen Spionageabwehr. Mussten seine Vorgänger im Kalten Krieg noch hübsche Mata Haris in Schach halten, die per Beischlaf militärische Alarmpläne erbeuten wollten, hat er es heute eher mit Praktikanten zu tun. 80 000 aus China sind im Bundesgebiet zu Gast. Ihre Liebe gilt dem Computer. Einen Generalverdacht äußert niemand. Aber ein chinesischer Praktikant kopierte kürzlich den kompletten Neubauplan einer Bundesbehörde von der Festplatte eines Planungsbüros, bevor er aufflog. Kein Einzelfall, heißt es.

Ob Chemie- oder Maschinenbau, IT-Branche oder die Luft- und Raumfahrt: Die Opfer sind strategisch ausgesucht. Die Verfassungsschützer sind überzeugt, dass oft der Staat selbst und nicht nur ein Konkurrent hinter dem Angriff steckt. Die Erfahrung der Wirtschaft heißt: ,,Chinas Top-Manager arbeiten mit ihrer Regierung und den Nachrichtendiensten zusammen.“ Ziel: Gemeinsam einen Entwicklungsrückstand aufholen. ,,Unsere Manager wundern sich, wenn in zwei, drei Jahren dann ein Produkt exakt nachgebaut wird“, sagt Even. [gesamten Artikel auf www.derwesten.de lesen]

Unsere Erfahrung als IT-Sicherheits-Experten ist, dass die Angriffe aus dem In- und Ausland stetig steigen. Jedoch sehen wir das Problem an der Herangehensweise der Systemhäuser und IT-Manager an IT-Sicherheit. Denn unserer Meinung nach ist es extrem wichtig eine ganzheitlichen Betrachtung der Risiken in Bezug auf die Geschäftsprozesse und deren Bewertung durch das Management durch zu führen, denn nur so wird Sicherheit im Unternehmen gelebt. Jeder Geschäftsführer und Vorstand muss sich diesen Themen jährlich stellen, denn es geht es auch um seine private Haftung gegenüber Gesellschafter und oder Aktionären.

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